XANTHOS von Marienfeld (24.04.1994 - 23.12.2004)

ein Bild vom einem Kerl

Xanthos kam Juli 1994 zu uns, Er wurde am 24. April 1994 geboren. Auch er wurde uns von der gleichen Züchterin zugeteilt, weil es nur 2 Rüden gab und der eigene Sohn die erste Wahl bekam. Wir wollten unserer Uzzi einen Kumpel geben.
Auch Xanthos war ein Volltreffer. Ein Kerl mit einem großen Herz, ein wenig draufgängerisch vielleicht aber wir haben ihm – trainingsfaul wie wir waren – auch nie das Richtige beigebracht.
Schon im Alter von 7 Monaten hatte er gravierende Gelenkprobleme in beiden Knien, die ihn sehr arg behinderten. Nach einer Pferdekur, die uns von der Uniklinik Hannover verschrieben wurde, konnte er einigermaßen schmerzfrei gehen. Anschließend ließ sich in unserer Nähe gerade eine junge ganzheitliche Tierärztin, Frau Dr. Ulrike Pletzing,  nieder, die ihn denn die nächsten 5 Jahre seines Lebens mit alternativen Therapien begleiten konnte, sodass wir lange Zeit weitgehend auf Schmerzmittel verzichten konnten. 2001 ließen wir ihm dann Goldimplantate einsetzen, wodurch er soviel Sicherheit in den Hinterbeinen gewann, dass er, so ganz ungeplant und unerwartet, einen Wurf mit unserer Daisy gezeugt hat. Das schönste Erlebnis in meinem Hundeleben.

Ende 2004 stellten wir ganz plötzlich einen inoperablen Lebertumor bei Xanthos fest. Nach der Diagnose hatten wir noch genau 13 Tage, um mit dem bevorstehenden Abschied Frieden zu nehmen. Nach einer kinesiologischen Balance unserer Tierärztin Frau Dr. Heidi Kübler, schlief er am 23. Dezember 2004 zu Hause aus eigener Entscheidung in meinen Armen ein. Zu früh und zu plötzlich aber ich bin ihm so dankbar, dass wir ihm die Entscheidung nicht abnehmen mussten und er selber seinen letzten Weg antreten konnte. Er war unser unerschütterlicher Wächter und ich werde nie vergessen, wie sicher ich mich in seiner ruhigen und souveränen Anwesenheit gefühlt habe. Er hat seine kleine Dakota abgöttisch geliebt und sie ist – neben seinen 10 Lebensjahren - sein schönstes Geschenk an uns.

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